Rezension: Da vorne wartet die Zeit - Lilly Lindner


Broschiert: 272 Seiten
Verlag: Droemer HC (2. September 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426226405
ISBN-13: 978-3426226407
Das Cover ist schön gestlatet und einfach gehalten. Oben schwarz, unten türkis und es scheint,d ass ind er Mitte ein Mädchen balanciert während Vögel am Himmel fliegen. Das Cover gibt ein Gefühl von Zeitlosigkeit und Einfachheit, was sehr passend für den Inhalt des Buches ist. Mir gefällt das Cover sehr gut und eigentlich bin ich hauptsächlich dadurch auf das Buch aufmerksam geworden.



Die Menschen in der Stadt am Waldrand. Sie leben miteinander, sie leben nebeneinander her, sie sind allein, sie sterben - und doch hängen sie und ihre Schicksale alle zusammen: Der Kriminalpolizist, der einer grausamen Entführungsserie auf der Spur ist, das Mädchen aus gutem Hause mit dem unsagbaren Geheimnis, der weise Forscher der Zeit und die Mutter, die ihre kleine Tochter verliert. Sie alle leben in der Stadt am Waldrand, und sie alle sind mit dem Tod konfrontiert. Und mit der Zeit, die sich in der Unendlichkeit verliert. Ein geschickt konstruierter, sprachgewaltiger Roman - von Spiegel-Bestsellerautorin Lilly Lindner. (Quelle Amazon)

Die Geschichte stimmt auch in etwa so, wie sie in der Kurzbeschreibung des Buches dargestellt wird, was mir jedoch nicht klar war, war die Form, denn die Geschichte der Stadt am Waldrand wird in Form kleiner Episoden erzählt, die immer ein Leben eines Menschen aus der Stadt am Waldrand erzählt und meistens auch seinen Tod, denn viele Menschen sterben auf ganz unterscheidliche Weise in dieser Stadt.



Ihr könnt das Buch hier als Taschenbuch, ebook oder Hörbuch kaufen, es ist allerdings auch auf Skoobe verfügbar, wo ich das Buch gelesen habe.



Ich hatte nicht erwartet, dass die Geschichte der Stadt am Waldrand in Form kleiner Episoden erzählt wird. Davon wurde ich sehr überrascht, denn in der Kurzbeschreibung wird dies nicht deutlich. Viel mehr hatte ich einen Roman erwartet, der das Schicksaal der verschwundenen Mädchen aufklärt.
Ich dachte die ersten Kapitel, dass nur Charaktere der Handlung vorgestellt werden, die sich danach verweben. Ganz geirrt habe ich mich dabei nicht, nur wird halt jede Episode der Stadt am Waldrand aus der Sicht einer anderen Person erzählt und die Leben verweben sich anch und nach zu einer Gesellschaft. Das ist eine Kunst, die die Autorin sehr gut beherrscht. Sie schafft es aus jedem Kapitel des Buches ein eigenständiges Kunstwerk zu schaffen, dass doch im Überblick eine Gecshichte im Zusammenspiel mit den anderen Kapiteln schafft.
Die Sprache ist glasklar und einfach aber kunstvoll, wie geschaffen um den Tod zu behandeln, denn das ist das Hauptthema des Buches. Der Tod ist allgegenwärtig. Das muss nicht immer traurig oder negativ sein, der Tod gehört zum Leben. Das wird in dieser Geschichte immer wieder deutlich.
Alles in allem hat mir die Geschichte gut gefallen, doch hat sie mich auch nicht so richtig in den Bann gezogen.
Das Buch ist für alle Erwachsenen geeignet die auch offen für ernste doer traurige Themen sind, die keien Angst vor Realität und Hyperrealität in Büchern haben. Das Buch kann auch gut als zweites Buch zu der aktuellen Lektüre gelesen werden, da der Roman wie geschaffen dazu ist in ihm immer nur ein Kapitel zu lesen und dann zu reflektieren.

4 von 5 Budgies

1 Kommentar:

  1. Ich habe schon viel Positives von der Autorin gehört und möchte demnächst auf jeden Fall auch einmal ein Buch von ihr lesen!
    Bin durch "Was liest du?" auf deinen Blog aufmerksam geworden und gleich mal Leserin geworden.
    Vielleicht hast du ja mal Lust auf einen Gegenbesuch?
    Würde mich freuen!
    LG Jasmin

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