Rezension: The Bone Season von Samantha Shannon


Gebundene Ausgabe: 608 Seiten
Verlag: Bloomsbury Berlin (12. November 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 382701171X
ISBN-13: 978-3827011718
Originaltitel: The Bone Season

  

Die Handlung findet statt im Jahr 2059 in einer Parallelwelt, die fast so ist wie unsere, nur dass sie sich Ende des 19 Jahrhunderts zu verändern begann; sie hat sich anders entwickelt als die unsrige, denn der zentrale Unterschied ist: Es gibt Seher, Kartenleger, Traumwandler und eine ganze Menge anderer "Widernatürlcher", die vom Staat Scion, dem ehemaligen England, verboten worden sind und sich zu großen Teilen in den Untergrund flüchten, denn schon allein ihre Existenz ist Hochverrat und wird vond er gesellschaft verachtet. Wir lernen Paige Mahoney kennen, eine aus Irland stammende junge Frau, die eine dieser anders begabten Menschen ist und für einen der Denkerfürsten arbeitet, die den Untergrund regieren.
Doch eines Tages wird Paige geschnappt und verschleppt. Nun befidnet sie sich an einem Ort, der von den Rephaim regiert wird, Wesen, die aus dem Aether kommen. Und Paige soll gerade dem geheimnsivollsten und seltsamsten der Rasse als Sklavin dienen. Arcturus mit den goldenen Augen...
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es sticht aus der menge heraus und ist etwas ganz besonderes. Ich mag das Spiel mit der Farbe blau und finde die schwarze Figur am unteren Rand sehr passend. Sie unterstreicht den UNtertitel "Die Träumerin", denn das ganze Cover hat etwas sehr träumerisches, was mich von Anfang an als ich das Buch zum ersten Mal zu Gesicht bekommen habe fasziniert hat.


Ich habe mir die Hardcover-Ausgabe zugelegt. Da das Buch noch sehr neu ist, ist es noch nicht als Taschenbuch verfügbar. Als ebook kann mas es auch lesen, bei Skoobe ist dieses Buch leider nicht verfügbar :( Wer es sich zulegen will schaut hier.


Ich weiß, dass das Buch als "Der Neue Harry Potter" beworben wurde, nicht nur auf Grund der Ähnlichkeit, dass dieser Autakt der Reihe mit sieben Bänden darstellen soll. Dem kann ich zunächst erstmal nicht zustimmen. Ich finde das Buch gut, ohne Frage ein schöner Zeitvertreib für Contemporary-Fantasy Fans und Freunde von Dystopien, zu welchen ich mich auch zähle. Jedoch ist es ebenso kein Meisterwerk. Es ist solide verfasst, die Sprache ist angemessen aber mehr auch nicht. Den Einstieg in die Geschichte finde ich sehr holprig geraten. Ich konnte mich zu Beginn des Buches nicht so richtig fallen lassen, ahbe die Sätze als zu kurz und abgehackt empfunden und mir hat einfach das Gefühl der Spannung gefehlt, die einen dazu treibt immer und immer weiter zu lesen. Einige Figuren finde ich verwirrend und unausgereift und im allgemeinem fehlt mir der Plan und das Fesselnde, was ich bei der Harry POtter Reihe empfunden haben. Wenn man ein Buch unbedingt mit solch einem Meisterwerk vergelichen möchte, muss es episch sein und diesem Vergleich auch standhalten.
Dennoch möchte ich nicht sagen, dass mir das Buch überhaupt nicht gefallen hat, denn das ist nicht der Fall. Ich habe es gern gelesen, jedoch finde ich es obgleich der frischen Ideen der Seher-Kasten recht durchschnittlich.



Geeignet ist das Buch für alle Erwachsenen und Jugendlichen Fantasy-Fans, denn es ist weder sehr gewalttätig (normales Maß eines Fantasy-Romans), noch ist es zu kompliziert und verworren um von einem 12-Jährigen verstanden zu werden. Das ist nicht negativ, sondern positiv gemeint. Wer also sehr gerne (Urban-)Fantasy liest und in dieser Szene auf dem laufenden bleiben will, dem empfehle ich dieses Buch zu kaufen oderw enn die Möglichkeit besteht es auszuleihen, zuzugreifen, es ist kein Must-Have im Bücherrregal.


3 von 5 Budgies


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