Rezension: Ein Tag, zwei Leben von Jessica Shirvington

Ich möchte meiner Rezension nichts vorweg nehmen, aber dennoch habe ich zu dem folgenden Text einen wichtigen Hinweis:
Dieses Buch ist, ohne dass der Monat schon ganz zu Ende ist, mein absolutes Monatshighlight im Januar!
Also: Unbedingt lesen!

Passend zur Fantasize-Challenge: Eine starke Protagonistin!

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: cbt (13. Januar 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570380408
  • ISBN-13: 978-3570380406
  • Originaltitel: Between the lives





 In diesem Buch wird die Geschichte von Sabine erzählt. Die 18-Jährige lebt zwei Leben. Gleichzeitig. Einen Tag verbringt sie in der einen Welt, in der sie als rebellische Teenagerin in einer Apothekerfamilie mit ihrer herzallerliebsten kleinen Schwester Maddie lebt, um Mitternacht vollzieht sie dann den Wechsel und verbringt den gleichen Tag in einer reichen Familie in einem Vorort von Boston, wo sie die Highschool-Queen schlechthin ist und in Dex den perfekt scheinenden Freund gefunden hat. Doch eigentlich will sie keine zwei Leben. Und nach ihrem achtzehnten Geburtstag erhält sie die Chance diesen Fehler der Natur ein für alle mal auszumerzen, doch für welches Leben soll sie sich entscheiden?



Das Cover finde ich als Jugendbuch sehr ansprechend, es repräsentiert gut die Geschichte, die im Buch erzählt wird, auch wenn ich sagen muss, dass es einen klitzekleinen Teil des Buches vorwegnimmt und am Anfang deswegen unlogisch und unkonsequent erscheint. Das hat mich gestört. Ansonsten passt es natürlich zu den zwei Leben von Sabine, um die es geht. Alles an sich ist es sehr stimmig, die kühle Farbgebung und die leicht transparenten Blitze gefallen mir. Der Schriftstil des Titels ist sehr gelungen. Zusammengenommen ein passendes Cover.

 Ich habe das Buch vor mein eigentliche Aktuelles gezoggen, weil ich es auf Skoobe lesen konnte und eine Lektüre für die Mittagspause brauchte, die nicht die Hälfte des Platzes meiner Tasche braucht. Aber ich war schon immer schlecht im Bücher gelichzeitig lesen und schnell war ich von der Geschichte um die Protagonistin Sabine sooo gefesselt, dass ich meinen eBook-Reader gar nicht mehr aus der Hand legen konnte und wollte. Die Geschichte hat mich nach ein paar Anfangsschwierigeiten auf den ersten zwanzig Seiten sehr schnell in den Bann gezogen.
Das liegt zum einen daran, dass der Schreibstil der Autorin ungemein fesselnd ist, auch wenn ich keinen Punkt nennen könnte, der besonders heraussticht. Aber gerade das macht es wahrscheinlich so einfach sich einzulesen.
Zum anderen lag mein Drang immer weiter zu lesen an der sehr schön entwickelten Story. Man lernt die gefühle, Gedanken und Einstellungen der beiden Mädchen, die nicht richtig sie selbst sein dürfen, weder in der einen, ncoh in der anderen Welt, sehr gut kennen. Die Protagonistin ist von der Autorin sehr schön, plastisch und gleichzeitig soweit wie möglich (bei einem Mädchen, dass in zwei welten lebt) realistisch entwickelt. Und genau das ist es, was den Leser so ungemein berührt. Am Anfang der geschichte erwartet man diese Emotionalität nicht, sie kommt überraschend, mit all der Freude und Trauer die Sabine dabei fühlt und die auch beim Leser gut ankommt.
Bei Büchern und Filmen bin ich häufig recht nah am Wasser gebaut, so auch bei diesem Buch dessen Ende (nein, ich möchte NICHT Spoilern, ich sage nur, dass das Ende recht emotional ist) mich so tief berührt hat, dass ich mit der Protagonistin weinen musste, obwohl ich gerade umgeben von Kollegen in der Mittagspause saß (Ich konnte die Tränen dennoch gut verstecken, also keine Sorge).
Nach dem letzten Satz war ich wirklich überwältigt von der Geschichte.
Ich bin bei weitem keine Schnulzen-Leserin, ich steh einfach nicht auf Liebesromane, aber dieses Buch hat mich einfach ergriffen. Vielleicht deswegen, weil diese Geschichte einfach unerwartet kommt (auch wenn ich zugeben muss, dass das Ende recht vorhersehbar und nicht desto trotz sehr schön war). Der einzig negative Punkt, der mir persönlich aufgefallen ist, ist, dass zwar die Protagonistin sehr schön von der Autorin entwickelt wurde, die Nebencharaktere im allgemeinen jedoch eher blass bleiben. ich hätte dem Buch zur Lösung dieses Problems ruhig ein paar mehr Kapitel zugemutet.

Dennoch kann ich diesem wirklich sehr sehr gutem, schönen, kreativen und emotionalen Buch als Gesamteindruck nichts anderes als 5 von 5 Budgies geben und ihm den Stern für mein Monatshighlight zu verleihen. Ich fand es großartig und kann es nur jedem empfehlen, egal ob Fantasy oder Liebesroman-Leser. Dieses Buch hat etwas für alle.












Wer jetzt neugierig geworden ist kann das Buch gerne hier kaufen.


Außerdem Stelle ich euch mit diesem Post mein neues Skoobe-Approved Logo vor. Das heißt, (wie unschwer zu erkennen) dass das Buch auch auf Skoobe verfügbar ist. Tadaaa!








Jessica Shirviongton lebt mit ihrem Ehemann, mit dem sie seit zehn Jahren verheiratet ist, und mit ihren zwei Töchtern in Sydney. Zur Zeit ist sie eine Vollzeit-Familien-Mutter und Autorin.

1 Kommentar:

  1. Eine schöne Rezi hast du da geschrieben und ich habe dadurch ein Buch mehr auf meiner Wunschliste stehen. ;-)
    Hab noch einen schönen Abend!

    Lieben Gruß,
    Dinni ☺

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