Kurzrezension: Der große Basar von Peter V. Brett

"Der große Basar" ist eine Sammlung ergänzender Kapitel, die in keinem der Bücher des Dämonen-Zyklus von Peter V. Brett ihren Platz gefunden haben.
  • Taschenbuch: 240 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (6. April 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453527089
  • ISBN-13: 978-3453527089
  • Originaltitel: The Great Bazaar

Zu der Reihe gehören außerdem noch:
1. Das Lied der Dunkelheit
2. Das Flüstern der Nacht
3. Die Flammen der Dämmerung

ich bin ja ein wirklich großer Fan dieser reihe und warte schon sehnlichst auf den nächsten Band. Um die Zeit bis dahin zu überbrücken, hab ich mich an dieses kleine Zwischenwerk gewagt.
Das erste Kapitel, welches nicht ind as Buch gefunden hat, erzählt die Geschichte, wie Arlen eigentlich an die Karte gekommen ist, die zu Anochs Sonne führt um dort die alten Siegel wiederzuentdecken. Auf die geschichte wurde im Hauptbuch von Abban schon einmal hingewiesen und ich fand es sehr interessant die Geschichte dann zu lesen und ein paar meiner Lieblingscharaktere wiederzuentdecken.
Die zweite Geschichte ist ein Kapitel, das stattfindet als Arlen Lehrling bei den Kurieren ist. Man begleitet ihn auf seine erste Tour hoch in die Berge und bei seiner ersten Zusammenkunft mit einem Schnee-Dämon. Ich liebe alle geschichten um Arlen, vor allem die, bei denen er noch verletzlich und nicht so übermenschlich war. Eine kleine Nostalgie-Geschichte.
Dann findet man kleiner Geschichten  des Autors im Buch. Eine erzählt einen niedlichen (ja, es ist halt einfach niedlich) Prolog, den der Autor im Jahr 1999 für eine Schreibwerkstatt verfasst hat und in der ihm die Idee für "Das Lied der Dunkelheit" kam. Auch Leesha begegnet man wieder und erfährt, wie sie und Brianne wieder zusammengefunden haben.

Alles in allem kann cih die Geschichte wirklich für alle empfehlen, die die Dämonen-Zyklus Reihe genauso gerne mögen wie ich. Der Schreibstil ist natürlich einfach super und es ist spannend auch mal hinter die Kulissen zu schauen, wie ein Buch entsteht, denn der Autor erzählt vor jedem Kapitel immer, warum die Szene nicht im Buch ist und von seinen Begegnungen mit seiner Lektorin.
Ich mochte diese kleine Sammlung kurzer Geschichten aus Arlens Welt.
Sterne würde ich nicht vergeben. Als unabhängiges Buch kann man es halt nicht lesen, schließlich muss man es immer im Kontext seines "großen Bruders" sehen. Alle, die die geschichten um den tätowierten Mann mögen, wird dieses Buch gefallen. Diejenigen, die noch nie etwas davon gehört ahben, greifen besser erst zu "Das Lied der Dunkelheit". 

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