Rezension: Legend - Schwelender Sturm von Marie Lu


  1. Legend - Fallender Himmel
  2. Legend Schwelender Sturm
  3. Legend - Berstende Sterne
Der Zweck heiligt die Mittel, oder? Den einen Menschen loszuwerden, der die Verantwortung für dieses ganze verfluchte System trägt, scheint mir ein ziemlich kleiner Preis dafür zu sein, eine Revolution in Gang zu setzen. Auf der Flucht vor der Republik schließen sich June und Day den Patrioten an, um Days Bruder zu retten und in die Kolonien zu entkommen. Doch die Patrioten fordern eine Gegenleistung: June und Day sollen Anden, den neuen Elektor, töten. Eine Tat, die all dem Unrecht und der brutalen Unterdrückung ein Ende bereiten könnte. Als June jedoch begreift, dass der neue Elektor ganz anders ist als sein Vorgänger, beginnt sie zu zweifeln: Was, wenn Anden einen neuen Anfang darstellt? Was, wenn politische Veränderung nicht unbedingt Tod, Vergeltung und Gewalt bedeuten muss? Was, wenn die Patrioten falsch liegen?

Das Cover ist schön, schlicht und einfach bringt es das "Republik"-Gefühl rüber, auch wenn ich eprsönlich ja nicht so der Freund von rosa bin und eine andere Farbe gewählt hätte. Warum eigentlich rosa? Ist doch gar kein "Mädchenbuch"

Der Einstieg viel mir nach Band 1 leider nicht so leicht. Der Zeitsprung war schon recht groß und ich konnte einfach plötzliche Veränderungen (wie sie mir schienen) schlecht nachvollziehen. Darum habe ich das Buch ersteinmal beiseite gelgt, als ich dann einmal drin war wollte ich aber unbedingt weiterlesen.


Die Charaktere sindwirklich sympathisch. Vor allem Day schließt man mit seiner eher einfachen und offenen Art schnell ins Herz. June ist eben anders. Man merkt ihr an, wie sehr sie seit ihrer Kindheit von der Regierung gedrillt worden ist. Einige der Charaktere halten so manche Überraschung bereit, dennoch sind diese Überraschungen nie unlogisch. Manchmal hätte ich mir aber bei Day und June einfach noch ein bisschen mehr Tiefe gewünscht,

Die Handlung fand ich genauso spannend und schnell wie in Band 1, auch wenn der Anfang von diesem Schema abweicht. Genauso wie die Charaktere hält auch die Handlung unerwartete Wendungen bereit. Man lernt Extreme kennen und wir alle wissen: Extremismus ist nie gut...

Die Perspektivwechsel sind in diesem Band ein wenig besser gelungen als in Band 1. Der Schreibstil ist leicht und lcoker zu lesen, hält aber auch keine besondere Finesse bereit.

Es wurde zwar immer weiter auf den Schluss hingearbeitet, dennoch war er nicht vorhersehbar sondern sogar ein wenig überraschend. Ich freue mich auf Band 3 (der schon auf meinem SuB wartet).

Insgesamt konnte dieses Buch an die gute Leistung von Band 1 anknüpfen, zeigt jedoch auch ähnliche Schwächen und kann diese nicht ändern. Die Handlung ist sehr spannend und schnell und die Reihe ist für jeden, der gerne Dystopien liest geeignet. Deswegen gibt es von mir 4 von 5 Budgies.


© Paul Gregory
Marie Lu wurde 1984 in Shanghai geboren und

lebte für einige Zeit in Texas, bevor sie an der University of Southern California studierte. Das Wetter hat sie überzeugt dortzubleiben und nun wohnt die New-York-Times-Bestsellerautorin mit ihrem Mann und drei Hunden in Santa Monica, nahe dem Meer. Marie Lu verbringt ihre wenige Freizeit mit Lesen, Zeichnen, dem Spielen von Assassin´s Creed und Im-Stau-Stehen.



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