Rezension: Enders von Lissa Price


  1. Starters
  2. Enders
Vielen Dank an Piper für das Rezensiosexemplar
Die 16-jährige Callie lebt in einer Welt, in der eine unheimliche Katastrophe alle getötet hat, die nicht schnell genug geimpft werden konnten – nur sehr junge und sehr alte Menschen haben überlebt. Während die Alten ihren Reichtum seitdem stetig mehren, verfallen die Jungen einer anscheinend ausweglosen Armut. Die einzige Möglichkeit für die jugendlichen Starters, an Geld zu kommen, war bislang die Body Bank. Dort konnten sie ihre Körper an alte Menschen vermieten, um so ihr Überleben zu sichern. Callie ist es gelungen, die Machenschaften des skrupellosen Instituts zu stoppen. Doch nun sieht sie sich einer viel größeren Gefahr gegenüber: Der Old Man, der mysteriöse Leiter der Body Bank, ist entkommen und trachtet Callie nach dem Leben. In einer erbarmungslosen Jagd wird ihr klar, dass das Geheimnis des Old Man dunkler ist, als sie es jemals erahnen konnte. Denn der Schlüssel dazu liegt in ihrer eigenen Vergangenheit verborgen.
Das Cover ist klasse. Auch schon bei Band 1 fand ich diese futoristisch anmutenden Umrisse einfach nur WOW! Ich ahbe von Piper Band 2 nun als Taschenbuch bekommen, das sieht sehr ähnlich aus aber der Schriftzug ist silbern. Das wirkt sogar noch einen Ticken edler.

Der Einszieg viel mir sehr leicht auch wenn ich Band 1 schon vor einigen Monaten gelesen habe. Ich wusste immer noch sehr genau worum es geht und auch wenn nicht wäre in dem Buch mit kleinen Rückverweisen immer noch mal alles in Erinnerung gerufen worden. Der Einstieg ist schnell und die Geschichte geht spannend weiter.

Ich finde es Schade dass einige der Enders die man aus Band 1 kennt in Band 2 nur noch sehr am Rande erwähnt werden. Auch dem kleinen Bruder und den Freunden der Protagonistin kommt wenig Platz zu. Dafür lernt man jede Menge neue Charaktere kennen, die leider häufig nur oberflächlich skizziert werden. Callie ist so sympathisch wie eh und je, doch man merkt halt dass in diesem Buch die Handlung wichtiger ist als die Persönlichkeit der Charaktere.

Dass die Charaktere ein bisschen flach sind macht die Handlung aber größtenteils wieder wett. Alles ist einfach meeeega spannend und es gibt jede Menge Action, schon wie in Band 1. Vor allem aber werden endlich alle Gehemnisse und Ungereimtheiten weitgehend aufgelöst.

Der Schreibstil lässt sich flüssig und gut lesen, er ist recht nüchtern und zeigt wenig markante Merkmale. Das ist weder schlecht noch gut, sondern einfach normal. Die Sprache ist hier eher Mittel zum Zweck um eine Geschichte zu erzählen. Kreative feuerwerke darf man dabei nicht erwarten.

Den Schluss fand ich dann doch ein bisschen plötzlich und die überraschende Wendung ;) irgendwie zu krass. Da hätte es vielleicht ein wenig emhr Entwicklung und Erklärung gebraucht.
Enders liest sich schnell, spannend und actionreich. Ein tolles Buch für zwischendurch welches einen nicht durch Motive und Tiefgründigkeit ablenkt. Ein wenig mehr Erklärung hätte vor allem am Schluss gut getan, der leider einw enig plötzlich kam. Dennoch kann ich diese Dilogie nur jedem Dystopie Fan empfehlen. Vor allem da jetzt endlich beide Bände als Taschenbücher erhältlich sind ;)


Die US-amerikanische Autorin Lissa Price lebt
heute, nach mehrern Aufenthalten in Japan und Indien, mit ihrem Mann in Kalifornien. Von Beruf ist sie Drehbuchautorin. Ihr Erstlingswerk "Starters" ist eines der höchstgehandelten Debüts der letzten Jahre. Der Roman erscheint weltweit im April 2012. Mit "Enders" erscheint im November 2012 nicht nur ihr zweiter Roman. Das Buch bildet gleichzeitig die Fortsetzung und den Abschluss ihres Debütromans "Starters".


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