Rezension: Legend - Berstende Sterne von Marie Lu



Dritter Band einer Trilogie. Spoilerwarnung für alle die Band 1 und 2 noch nicht gelesen haben.
  1. Legend - Fallender Himmel
  2. Legend - Schwelender Sturm
  3. Legend Berstende Sterne
Machen sie ihre Drohungen wahr, wird das zahllose unschuldige Menschen das Leben kosten. Und das könnten wir verhindern, indem wir ein einziges Leben aufs Spiel setzen. Day und June haben so viel geopfert für die Republik und füreinander. Nun scheint das Land endlich vor einem Neubeginn zu stehen. June arbeitet mit dem Elektor und führenden Politikern zusammen, während Day einen hohen Rang beim Militär bekleidet. Keiner der beiden hätte die Umstände vorhersehen können, unter denen sie wieder zusammenfinden. Gerade als ein Friedensabkommen unmittelbar bevorsteht, drohen Anschuldigungen einen erneuten Krieg heraufzubeschwören. Um das Leben tausender Menschen zu retten, soll June nun Day darum bitten, das zu opfern, was ihm am meisten bedeutet ... Das packende, actionreiche Finale der New-York-Times-Bestseller-Trilogie! Im Abschlussband der Dystopie treffen große Hoffnung und große Verzweiflung aufeinander und bis zuletzt bleibt völlig offen, ob ein Happy End für Day und June und ihre große Liebe möglich ist.

Ich persönlich finde ja das erste Cover der Reihe immer noch am besten, das liegt vor allem daran dass ich kein Fan von Rosa und Lila bin und diese Farben auch nicht so sehr als passend für eine Dystopie empfinde. Der scharfe Charakter des Logos wird durch lila und Muster doch arg abgeschwächt.

 Der Einstieg viel mir wie auch bei Band 2 leider nicht so leicht. Das ganze hat ähnliche Gründe wie in Band 1. Die Wandlung ist einfach zu krass, die Zeitsprünge zu groß um sie gut nachzuvollziehen. Auch heir habe ich wieder ein bisschen gebraucht um mit dem Buch warm zu werden.

Day ist mir weiterhin sympathisch, aber mir hat es auch gut gefallen dass man in diesem Band ein wenig mehr über June erfährt. >Dennoch sind mir die Charaktere über große Strecken einfach zu emotionslos, was leider ein wenig Schade ist.

Die Handlung spitz sich immer mehr zu, generell fand ich aber dass der Mittelteil weniger Tempo hat als in den beiden Vorgängerbänden. Im Verlauf wird es aber immer schneller und schneller, weshalb mir manchmal Erklärungen fehlten, dennoch wird alles immer spannender und emotionaler und es macht dennoch Spaß das Buch zu lesen.

Die Perspektivenwechsel bereiteten mir in diesem Band keine Probleme, was aber eiegtnlcihw eniger am Schreibstil als and en verschiedenen Handlungen liegt, dennoch finde ich dass sich die Autorin hier verbessert hat. Ein wenig mehr Eigenheiten im Schreibstil der Charaktere hätten es aber sein dürfen!

Der Schluss ist wirklich gut gelungen, erst schnell, spannend, dann unerwartete Wendungen und dann die Emotionalität. Hier könnten sich manche Dystopien mal eine Scheibe abschneiden!

Mit Sicherheit hat die Legend-Reihe einige Schwächen, dazu zählen unter anderem die eher schwachen Charaktere, der zu Beginn verwirrende Einstieg in die nicht so gut gemachten Perspektivenwechsel und die sehr schnelle Handlung durch die eben manche Details fehlen. Allerdings ist dadurch die Spannung durchgehend hoch, die Geschichte ist leicht zu lesen und der Schluss ist einfach toll überlegt und sehr gut gemacht!
Alles in allem gibt es (vor allem wegen des Schlusses, der nochmal eine Menge rausgerissen hat) 4 von 5 Budgies für diesen Abschluss der Trilogie, die gesamte Reihe würde ich ähnlich bewerten.

Marie Lu wurde 1984 in Shanghai geboren und lebte für einige Zeit in Texas, bevor sie an der University of Southern California studierte. Das Wetter hat sie überzeugt dortzubleiben und nun wohnt die New-York-Times-Bestsellerautorin mit ihrem Mann und drei Hunden in Santa Monica, nahe dem Meer. Marie Lu verbringt ihre wenige Freizeit mit Lesen, Zeichnen, dem Spielen von Assassin´s Creed und Im-Stau-Stehen.

1 Kommentar:

  1. Wie immer ist dein blog total schön :-) deine Art Rezensionen zu schreiben find ich originell und voll gut :-)

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