Kurzrezension: Numbers (Buchreihe) von Rachel Ward

Bild von arvelle.de
Bei einem meiner Streifzüge durch die Welt des Online-Buchhandels hatte ich vor einiger Zeit bei Arvelle ein schönes Angebot entdeckt: Die Trilogie "Numbers" von Rachel Ward als Taschenbuchausgaben für den geringen Preis von 14,99€. Das kam mir gerade Recht und so stand das Paket wenige Tage später vor meiner Haustür. Wie es bei einer wahren Bibliomanin nuneinmal so ist wurden die Bücher allerdings zuersteinmal zurück ins Bücherregal gestellt und erst vor kurzem angefasst und gelesen.

Es geht in diesen Büchern jeweils um Menschen mit der besonderen Gabe das Todesdatum eines jeden zu sehen, wenn man diesem in die Augen blickt. Dadurch entstehen schwierige Situationen.
Im ersten Buch lernen wir dabei Jem kennen, in den beiden weiteren Büchern geht es allerdings um einen nahen Verwandten des jungen Mädchen. Um wen genau verrate ich nicht, dann wäre die Überraschung ja hin. Aus diesem Grund stelle ich euch auch nur den Klappentext des ersten Bandes vor:
 

Augen, so heißt es, sind das Fenster zur Seele. Doch wenn Jem in fremde Augen blickt, sieht sie eine Zahl. Und die ist unauslöschlich. Denn die Zahl ist ein Datum. Der Tag, an dem ihr Gegenüber sterben wird. Diese Gewissheit hat Jem seit dem Tod ihrer Mutter. Deshalb meidet sie Menschen. Ist am liebsten allein. Bis sie Spinne kennenlernt - und mit ihm das Leben. Jem ist glücklich, zum ersten Mal. Doch als die beiden zum Riesenrad, dem London Eye fahren, passiert es - um sie herum haben alle dieselbe Zahl. Jem weiß: Etwas Furchtbares wird passieren. Heute. Hier. Fluchtartig verlassen Spinne und sie das Gelände. Und lösen damit eine Kettenreaktion aus. Spinne und Jem werden zu Gejagten. Von der Polizei, den Medien, den Menschen. Und Spinnes Todestag rückt näher und näher ... (Chicken House)

Die Thematik der Bücher hat von Anfang an mein Interesse geweckt. Ich finde die Idee und das Konzept einzigartig und neu und wollte die Bücher deswegen unbedingt lesen. Band 1 hat mir in der Tat auch zugesagt, obwohl ich den sehr nüchternen und etwas naiven Schreibstil eher gewöhnungsbedürftig fand.  Die Storyline ist spannend und sorgt dafür dass es schwer fällt das Buch aus der Hand zu legen, die Geschichte bleibt aber auch sehr oberflächlich und ich habe es nicht wirklich geschafft mich in die Geschichte einzufühlen.
Das Ende ist recht offen und ich hatte gleich Lust Band 2 in die Hand zu nehmen.

Band 2 ist von Stil und Story recht ähnlich zu Band 1, es gibt aber einen großen Zeitsprung. Die Geschichte wird dramatischer und das ganze eine Stufe höher erzählt, aber dadurch wird die Handlung leider auch unglaubwürdiger. Das wird leider auch im Verlauf des Bcuhes eher schlechter als besser. Der Drang weiterzulesen ist nicht mehr so groß wie bei Band 1, dennoch habe ich mich gut unterhalten gefühlt und nach einer Pause dann auch zu Band 3 gegriffen, schließlich standen ja schon alle in meinem Regal.

Band 3 setzt sehr zeitnah zu Band 2 ein, was mir gefällt. Die Storyline ist nur leider übersäht von logischen Fehlern und Schwächen, sodass ich eigentlich nur weitergelesen habe, weil ich wissen wollte wie die gesamte Geschichte endet. Das dann aber sehr offen gehaltene Ende lies mich eher enttäuscht zurück. Vor allem der letzte Band konnte mich somit eher nicht überzeugen.

Von mir gibt es daher für diese Lektüre eher keine Lesempfehlung, oder nur eine für diejenigen, die mit einem eher offenen Ende nach einem guten ersten Band leben können und die Trilogie danach aus der Hand legen.
Daher bewerte ich die Reihe mit 2 1/2 Budgies.


1 Kommentar:

  1. Hey hallo :)

    Ich hab dein Blog grad über wasliestdu entdeckt. Du hast ja schon eeeewig nicht mehr geblockt. Sehr schade, ich finds richtig schön hier, so hell und freundlich. Würde gerne was von dir lesen und bleib gleich mal als Leserin hier. Vielleicht hast du ja mal wieder Lust was zu posten :) Würde mich sehr freuen.

    liebe Grüße
    Sandra von http://www.sandraskreativelesezeit.blogspot.com

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